Archive: Podcast

EPISODE 12 mit Susanne Mayer: „Die Dinge unseres Lebens und was sie über uns erzählen“

Der Vater ist längst gestorben, die Mutter zieht ins Seniorenheim. Das Elternhaus von Susanne Mayer bleibt zurück, gefüllt mit dem Erbe mehrerer Generationen. Einen Sommer lang nimmt sie jeden Gegenstand in die Hand und entscheidet, was damit passieren soll. Ein Gespräch über die Dinge einer Familie und über die deutsche Geschichte, die in diesen Dingen steckt. 

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EPISODE 11 mit Britta Buchholz: „Es bleibt immer der ganz eigene Weg.“

Britta Buchholz ist 31 Jahre alt, als bei ihrer Mutter Krebs diagnostiziert wird. Nur acht Wochen bleiben den beiden. In ihrer Trauer beginnt Britta  zu schreiben – zunächst für sich, schließlich entsteht daraus ein Buch: „Mutterseelenallein. Eine Tochter findet ihren Weg.“ Das Buch ist auch eine Reflexion über das besondere Verhältnis von Töchtern und Müttern.

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EPISODE 10: „Was bleibt, wenn wir sterben?“

Ein Gespräch mit Louise Brown über Beerdigungsregeln und den Wunsch, ihre Mutter nochmals verabschieden zu können. Über leere, kalte Häuser und den Herzschlag von Uhren. Über die harte Schule der Trauer und was sie in einem öffnet. Über den Weg einer Journalistin zur Trauerrednerin zur Schriftstellerin. 

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EPISODE 9: „Es liegt nicht bei uns, ob ein Winter einkehrt – aber es liegt bei uns, wie wir mit ihm umgehen.“

Winter ist nicht nur eine Jahreszeit, es gibt auch die persönlichen Winter aus Trauer, Mutlosigkeit, Verzweiflung. Katherine May ist Anfang 40, als sie völlig ausgebrannt ihren Job an der Uni kündigt. Sie erlebt nicht den ersten schweren Winter, ihr begegnet Altes, sie probiert Neues. Und sie schreibt ein Buch über diese Zeit: „Überwintern. Wenn das Leben innehält“.

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EPISODE 8: „Jeder, der sich zurückzieht von einem Kranken, zieht sich auch von sich selbst zurück.“

Zehn Jahre pflegt Gabriele von Arnim ihren Mann. Er war nach einem Schlaganfall schwer erkrankt. Wie das ihr Leben verändert, wie sie es geschafft hat, nicht zu zerbrechen und warum das Schreiben über diese Zeit eine „Ochsenkarrenknechtarbeit“ und doch vergnüglich war, erzählt sie in diesem Gespräch.

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EPISODE 7: „Was hindert uns daran, einem Menschen aus der Einsamkeit zu helfen?“

Christian Dittloff ist Mitte dreißig, als beide Eltern innerhalb weniger Monate sterben. Ein Gespräch über das erste Jahr der Trauer und sein Buch „Niemehrzeit“,  warum Lesen und Schreiben so wichtig wurden und wie wertvoll ein Mon Chérie-Papier sein kann.

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EPISODE 6: „Warum stirbt jemand, obwohl niemand dafür gebetet hat?“

Ein Gespräch mit Stephan Lohse über sein Buch „Ein fauler Gott“: Wie Kinder ihren Eltern durch die Trauer helfen, wann Seelen durch’s Fenster passen und wieso die Bestattung eines Pfirsichjoghurts wichtig sein kann.

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EPISODE 5: „Jeder hat sein Päckchen zu tragen, aber wie trägt man Verluste?“

Ein Gespräch mit Isabel Bogdan über ihr Buch „Laufen“: Warum „Kriseninterventionsteam“ und „Selbstmord“ schwierige Wörter sind, warum die Geschichte ihrer Protagonistin nach dem ersten Trauerjahr beginnt und warum laufen einen nicht rettet, aber helfen kann.

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EPISODE 4: Wie Licht in die Dunkelheit zurückkommt

Diese Episode erzählt vom Kinderbuch „Zinnober in der grauen Stadt“ von Margret Rettich. Maler Zinnober hat nur grau und schwarz in seinen Farbtöpfen, weil seine Kundinnen und Kunden nur diese Farben wollen. Eines Tages kommt Zinnober eine Idee. Inspiriert wird er von zwei Kindern, die den Bürgersteig bemalen…

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EPISODE 3: „Erinnert Euch an mich. Und lebt Euer Leben.“

Mit über 80 Jahren hat die Illustratorin und Schriftstellerin Judith Kerr zwei tröstliche, zarte Bücher über den Tod gezeichnet: „My Henry“ und „Goodbye Mog“. Tabus kannte Judith Kerr nicht, sagt Ute Wegmann, die Judith Kerrs Biographie übersetzt hat. Ein Gespräch über das Leben Judith Kerrs und ihr Talent zum Glücklichsein.

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EPISODE 2: „Der Deal ist: Wir leben, weil wir sterben.“

Interview mit Mariana Leky: Als Kind hat sie Leichenwagen immer „Auf Wiedersehen“ und „Alles Gute“ hinterhergerufen, erzählt Mariana Leky. Ein Gespräch über „Was man von hier aus sehen kann“ und die „Die Herrenausstatterin“, über die letzten Stunden von literarischen Figuren und Klackerschuhe.

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